Presseartikel

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IHK-Magazin Wirtschaftsspiegel (IHK- Nord Westfalen)

 

Matthias Marker bietet das komplette Fechtsortiment in Warendorf an und trainiert aktive Fechter – manchmal auch fürs Theater. (Foto: Stephan/IHK)

Marker Fechtwelt

Sport und Theater

Sein Laden ist „Service und Luxus“ für die Fechtsportgemeinde weit über die Region hinaus. Matthias Marker ist selbst aktiver Fechter, war auf Turnieren unterwegs und trainiert Hobby- und Nachwuchssportler in Schulen und Vereinen in dieser traditionsreichen und schnellen Sportart. Und jeder Fechter braucht natürlich spezielle Kleidung und eine Waffe. „Es gibt nur ganz wenige Läden in Deutschland, vieles wird online bestellt“, erzählt Marker.

Dabei sei gerade die Ausrüstung für diesen Sport eine Vertrauenssache. Vom Schuh über den Handschuh bis zur Maske und den individuellen Waffen muss alles sicherheitsgeprüft sein. Marker bietet in seiner „Fechtwelt“ das komplette Sortiment, fertigt spezielle Fechtwaffen und hat selbstverständlich auch einen Reparaturdienst. Zuvor als Berufssoldat tätig, hat sich Matthias Marker 2006 als freiberuflicher Fechtlehrer auch mit seinem Fachgeschäft selbstständig gemacht. Zunächst mit einem kleinen Ladenlokal in Münster, jetzt in einer 200 Quadratmeter großen Halle in Warendorf, die auch als Proberaum und Vertriebslager dient.

In Deutschland gibt es nach seinen Angaben nur vier Firmen, die den Sicherheitsnormen entsprechende Fechtausrüstungen herstellen, weltweit sind es eine Handvoll. „Ich bediene mit dem kompletten Sortiment Fechter bundesweit, auch in den Beneluxländern und Südskandinavien“, berichtet Marker. An den Wochenenden ist er meist mit einem mobilen Messestand auf Turnieren unterwegs. „Der Laden ist hauptsächlich für Fechtanfänger und die Eltern meiner Schüler gedacht, die sich gerne zunächst direkt informieren und ausprobieren wollen“, erläutert der Experte.

Seine Kunden sind zudem nicht nur Sportler, auch Theater und Fernsehproduktionsfirmen wissen Markers Produkte und seine Trainerfähigkeiten zu schätzen. So hat er zum Beispiel für die lettische Staatsoper die drei Musketiere im Schwertkampf beraten und beliefert. „Die speziellen Waffen baue ich mit einer bekannten Schmiede selbst zusammen“, erzählt er von seiner abwechslungsreichen Tätigkeit. Ein neuer Trend zeigt sich auch in Unternehmen: Fechten auf Firmenevents oder als Führungscoaching. 

Autor: Britta Zurstraßen